Stadtfest Dippoldiswalde
Zur Geschichte des Stadtfestes
Nach der Wende,
bis einschließlich des Jahres 2014, lagen Organisation und Finanzierung bei der Stadtverwaltung. Ausgelöst durch die sächsische Gemeindegebietsreform
verweigerte der damalige Stadtrat dann mehrheitlich die Freigabe der entsprechenden Gelder und entschied sich damit quasi gegen zukünftige Stadtfeste unter Verantwortung der Stadtverwaltung.
Dippser Händler, Gastronomen und Schausteller wollten sich damit nicht abfinden und suchten einen gemeinnützigen Verein, der als Veranstalter
das Stadtfest weiterführt und fanden diesen mit dem "Dippser Musikantenklubverein e.V." , der das Fest in den Jahren 2015 bis 2017 verantwortete.
2017 bereits gründete sich der Verein "Kulturraum & Brauchtumspflege e.V." , der beginnend mit der 800-Jahr-Feier 2018 nunmehr für die Dippser
Feste zuständig ist. Finanziert wird z.Bsp. das Stadtfest zu etwa 1/3 durch Standgebühren von Händlern und Schaustellern, zu 1/3 durch Spenden der
Gewerbetreibenden und der Bevölkerung und durch 1/3 durch öffentliche Zuschüsse des Ortschaftsrates und Sponsoren.
Philosophie
Die Grundstruktur des Dippser Stadtfestes existiert, in der jetzigen Form, bereits seit wenigstens 20 - 25 Jahren.
Das Fest umfast demnach mit 3 Tagen ein ganzes Wochenende von Freitag bis Sonntag, wobei der
Freitag der Live-Musik vorbehalten ist und Samstag und Sonntag programatisch an die ganze
Familie vom Kind bis zu den Großeltern adressiert sind.
Stark von Besuchern frequentierte Zeiten sind der Samstag und Sonntag Nachmittag sowie der
Sonnabendabend Anders als bei Festen in kleineren Orten, besteht die Mehrheit der Besucher
nicht nur aus im Ort lebenden Menschen, sondern Bewohner der Ortsteile und nicht zur Stadt gehörenden Gemeinden, machen Ca. 40% der Besucher aus.Der Programmflyer wird deshalb
inbesondere von diesen Gästen zur Planung eines Stadtfestbesuches gern genommen.
Eine Programmdichte wie in Dippoldiswalde, ist in kleineren Orten nicht üblich und auch nicht zwingend erforderlich.Anders in Dippoldiswalde. Vor allem durch den großen Anteil von Besuchern aus Nachbargemeinden, ist es wichtig, das Fest ständig attraktiv zu halten, die
Gäste zu längerer Verweildauer zu animieren. Das wiederum ist wichtig, damit
unsere Händler,
die in ihrer Anzahl, niemals auf einem Dorffest zu finden sein werden, entsprechende Umsätze generieren können.Auch das Bühnenprogramm ordnet sich diesen Erfordernissen unter, da
unsere Händler und Gastronomen mit ihren Standgebühren etwa ein Drittel der Gesamtkosten
des Festes decken. Seichtes Unterhaltungsprogramm oder polarisierende Künstler und Programme widersprächen hier den Erwartungshaltungen der Händler und vieler von weiter her
angereisten Gäste. So halten wir unser Stadtfestprogramm durch stündliche oder anderthalbstündliche Künstlerwechsel, spannend, dynamisch und temporeich, verzichten hier
bewußt auf leise, besinnliche oder
sehr spezifische Beiträge mit geringerer Massenwirksamkeit.
Wir wollen ein Stadtfest mit Wohlfühlgarantie für alle Einwohner. Politische Parteien und
Organisationen mit politischen oder religiösen Aussagen
erhalten von uns keinerlei Genehmigung für Infostände, Bühnenpräsenz oder Plakatierung, da wir der Meinung sind, dass diese Dinge eines entspannten Festgenusses
nicht dienlich sind, sondern eher polarisierend/spaltend sein können.
Außerdem sehen wir uns hier im Konsens mit der Mehrzahl unserer Besucher.
Da wir das Fest nicht für unseren Verein sondern für die Bürger machen, interessiert uns natürlich die Meinung unserer Festbesucher. Sprechen Sie uns an, machen Sie Vorschläge !
(Kontakt unter Menüpunkt"Impressum")
Und noch etwas: Das Dippser Stadtfest (wie auch alle anderen Dippser Feste) wird auch zukünftig eintrittsfrei sein !
W.Buchauer
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